Sonntag, November 30, 2008

This Human World - Filmfest


Am Dienstag, den 2.12. eröffnet This Human World, das erste internationale Filmfestival für Menschenrechte in Österreich. Als Eröffnungsfilm läuft um 19.30h im Filmcasino der tschechische Film Občan Havel (Der Bürger Havel) von Pavel Koutecky und Miroslav Janek.
Im Anschluss diskutieren am Podium:
Igor Blaževič (Leiter des One World Festivals, Prag),
Manfred Nowak (Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte),
Jiří Gruša (Direktor der Diplomatischen Akademie),
Martin Krafl (ehemaliger Pressesprecher von Václav Havel)
und der Filmemacher Miroslav Janek.

Im weiteren Verlauf bietet das Festival bis zum 10.12. einen Querschnitt preisgekrönter bzw. aktueller Menschenrechts-Filme der internationalen Festivalszene sowie österreichischer Filme zum Thema. Die Filme werden im Schikaneder, Topkino und im Filmcasino präsentiert.

Mittwoch, November 19, 2008

Domino-Effekt (wörtlich und bildlich)

Zur Abwechslung wieder mal eine schöne Geschichte aus der Welt der Werbung.
Guiness hat Meisterschaft im Domino-Effekt entwickelt. Guinnes Tipping war eine interaktive Kampagne, die Furore machte und weite Kreise zog. Auch wenn die Kampagne nun schon gut abgelagert ist (wie ein gutes Guinness) möchte ich sie doch hier herzeigen. Die Kampagnenbeschreibung beim Link oben, hier der dazugehörige Spot:



Der Dominoeffekt ging jedoch noch weiter, denn inzwischen hat die Kampagne Nachahmer gefunden. Der Schmäh funktioniert auch für Pot Noodles:



Böser Ideen-Diebstahl? Nun ja: Ganz neu war ja auch die Idee bei Guinness nicht, denn man erinnert sich noch gut an den Spot von Honda, der 2004 bei internationalen Werbefestivals einen Preis nach dem anderen abgeräumt hat.



Zum Abschluss noch eine Parodie des Honda-Spots, für 118 118:



Dominoeffekte also wohin man blickt. Geschadet hat es wohl letztlich niemandem.

Zukunft der Weltwirtschaft


Mit dem Zusammenbruch der Finanzmärkte schlittert auch die Realwirtschaft in die Krise. Kann man die angeblich schuldigen Investmentbanker alleine verantwortlich machen, oder sind wir alle die "Mittäter" eines außer Kontrolle geratenen Systems? Gehen wir nach kurzer Panik wieder zur Tagesordnung über, oder besteht die Chance, eine neue Weltfinanzordnung zu entwickeln? Kann und wird die Politik die Märkte zügeln, oder wird aus dem Ende mit Schrecken ein Schrecken ohne Ende?
Am kommenden Freitag veranstaltet die Grüne Wirtschaft einen Gesprächsabend, zu dem wir sehr herzlich einladen:


"Game over! – Die Zukunft der Weltwirtschaft nach dem Crash"

Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft, im Gespräch mit:

Dr. Kurt Bayer
Board Director der European Bank for Reconstruction and Development, London
(Ehem. Exekutivdirektor der Weltbank, Washington)

Dr. Rudolf Scholten
Mitglied des Vorstandes der Oesterreichischen Kontrollbank AG, Wien
(Ehem. Bundesminister für Unterricht, Wissenschaft und Kunst)


Zeit: Freitag, 21. November 2008, 19.30 Uhr
(Get together ab 18.00 Uhr, nach der Veranstaltung: Buffet und Getränke)

Ort: NH, Danube City Hotel, Wagramer Straße 21, 1220 Wien
(Neben U1-Station "Kaisermühlen – Vienna International Center")

Anmeldung unter: office@gruenewirtschaft.at

Bobos

Die Präsentation des Buches Boboville von Andrea Dusl in der meiner Lieblingsbuchhandlung bei Anna Jeller habe ich leider verpasst, die Lektüre muss ich nun rasch nachholen. (Anna, du kannst das gleich als Bestellung nehmen.)
Jetzt bin ich auf eben auf ein dazu passendes Musikvideo gestoßen. Das will ich den BesucherInnen meines Blogs nicht vorenthalten. Dazu passend auch noch King Negrito auf "Voice of a City - Paris".

Mittwoch, November 12, 2008

Ithuba

Christoph Chorherr ist einer jener Politiker, die sich nicht nur mit Worten, sondern konkreten Taten engagieren. Eines seiner vielen Projekte ist das Ithuba Skills College in Südafrika. Gemeinsam mit StudentInnen aus Österreich und Deutschland hat CC eine Schule errichtet. Nun hab ich auf seinem Blog einen Videobericht über das Projekt gefunden. Sieben Minuten die zeigen, wie viel Sinn es macht, sich zu engagieren.

Dienstag, November 11, 2008

Arbeitslose UnternehmerInnen


Ab 1.1.2009 tritt ein neues Modell für Arbeitslosenversicherung für Selbständige in Kraft. Damit wird eine langjährige Forderung der Grünen Wirtschaft teilweise erfüllt - wenn auch unzureichend und ohne die Probleme zu lösen.
In einer Einladung der Bezirksstelle Wien-Floridsdorf der Wirtschaftskammer Wien zeigt sich nun unfreiwillig die halbherzige Einstellung der Wirtschaftskammer zu diesem Thema: Einerseits sieht man schön langsam ein, dass auch Scheitern und Mißerfolg zum UnternehmerInnen-Dasein gehören und unter den eigenen Mitgliedern Arbeitslosigkeit sehr wohl ein Thema ist. Man hat erkannt, dass man was tun muss. Aber eine selbstverständlich-entspannte Haltung wurde noch nicht entwickelt.
Ich überlege, wie ich das Bild interpretieren soll:
Ist da jemand dargestellt, der sich anpirscht und nach Geld greift, das ihm eigentlich nicht zusteht? Oder ist die arme Person schon so schwach (nach langer Zeit ohne Einkommen), dass sie nicht mehr stehen und zum rettenden Geld nur noch kriechen kann?
So oder so - die paar Cent, die auf dem Tisch liegen, werden ohnehin niemandem helfen.

Filmtipp: In die Welt


Heute in einer Woche hat In die Welt Premiere im Wiener Filmcasino. Der Dokumentarfilm zum Thema Geburt von Constantin Wulff lief bereits erfolgreich bei der VIENNALE und erhielt nun bei der Duisburger Filmwoche den 3Sat-Dokumentarfilmpreis für den besten deutschsprachigen Dokumentarfilm 2008.

IN DIE WELT ist das bewegende Portrait einer Geburtsklinik in Wien. Gedreht in der Semmelweis-Klinik gibt der Dokumentarfilm einen faszinierenden Einblick in das Drama, den Schmerz und die Schönheit des In-die-Welt-Kommens.
In ihrer ganzen Intensität und Unterschiedlichkeit wird das alltägliche Wunder der Geburt mit den Mitteln des Direct Cinema gezeigt und verbunden mit dem Zyklus der begleitenden Abläufe im Krankenhaus. Eine Chronik vom Beginn des Lebens – und dessen Organisation.
IN DIE WELT ist ab 21.11.08 österreichweit in folgenden Kinos zu sehen:
Wien: Filmcasino und Village Cinemas 3, in Graz: KIZ, in St.Pölten: Cinema Paradiso sowie in Linz: Moviemento.
Ab 28.11.08 auch in Klagenfurt: Volkskino
Ab 29.11.08 in Innsbruck: Leokino
Ab 5.12.08 in Salzburg: Das Kino

Freitag, Oktober 31, 2008

Rapper

Just cool. :-)

Client: Holiday Inn Express
Title: Rapper
Agency: Fallon, Minneapolis
Production Company: Go Films, New York
Director: Simon McQuoid

Sarah Palin

Dirty Campaigning ist ja nicht meine Sache, aber als ich eben über dieses Video "stolperte", konnte ich es beinahe nicht glauben.

Agency: Goodby Silverstein & Partners, San Francisco
Creative Director: Jamie Barrett
Copywriters: Sarah Palin, Jamie Barrett, Craig Mangan, Rafi Kugler,
Producer/Editor of news footage: Timothy Plain
Production Company: Biscuit Filmworks USA, Los Angeles
Director: Clay Weiner

Donnerstag, Oktober 30, 2008

Girona

Mal was völlig anderes. Im Kurzurlaub in Spanien war ich eher zufällig auch in Girona und netter Weise grad rechtzeitig zu den Fires de Sant Narcís.

Die Correfocs muss man erlebt haben. Zwei Stunden ziehen unendlich viele Menschen durch die dunklen engen Gassen (die Beleuchtung wird ausgeschalten) während ihnen von allen möglichen Seiten Feuerwerke - montiert auf einer Art Knallfrosch-Rad - um die Ohren sausen. In Österreich wäre das wahrscheinlich verboten, in Catalunya ist es eine Tradition und macht richtig Spaß. Am Ende gibt es ein großes Abschlusskonzert mit extra Feuershow und Feuerwerk, wobei die unglaublichsten feuerspeienden Konstruktionen zum Einsatz kommen. Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei, daher nur ein Handy-Foto.




Dieses Video hab ich dazu gefunden, wobei "miguelausa" mit seiner Camera etwas weit weg vom Geschehen war, im letzten Jahr. Man muss schon etwas näher ran, wenn man richtig Spaß haben will.






Am nächsten Tag die nächste Tradition, ein Wettbewerb verschiedener Gruppen aus unterschiedlichen Teilen Catalunyas, wer das schönste Castell, den schönsten, höchsten elegantesten menschlichen Turm zustande bringt. Dabei kommte es nicht nur auf Form und Höhe an, sondern es geht auch darum, die Castells geordnet wieder abzubauen, bevor einem/r TeilnehmerIn die Kraft ausgeht und der Turm stürzt. Nicht ungefährlich, aber sehr beeindruckend.
Mehr dazu hier (in Catalan, dafür mit Videos): Bloc Pell Castellera.

PS: Weil ich gefragt wurde: Die Leute stehen nicht auf einer Bühne, die unterste sichtbare Gruppe von Menschen steht bereits auf den Schultern von noch mehr Leuten eine Ebene darunter.

Mittwoch, Oktober 22, 2008

Kultur. Plakat und CEE

Oktober heißt Hektik und Stress, mein Blog kommt wieder mal zu kurz. Zwei Updates in aller Kürze dennoch, sie liegen mir am Herzen.

1. Montag, Pressekonferenz mit der IG Kultur und dem Verein Freies Plakat. Thema war der seit bald einem Jahr andauernde Plakatstreit in Wien. Die zentrale Forderung lautet auf ein adäquates Angebot an kleine(re) Kulturinitiativen, um ihre Produktionen im öffentlichen Raum ankündigen zu können und - das ist mir besonders wichtig - faire, transparente Marktbedingungen für Ankündigungsunternehmen in Wien. Hier haben wir es mit einem Hegemonieanspruch der marktbeherrschenden Gewista zu tun und einem System, das allen anderen Marktteilnehmern den Zugang zum Markt erschwert bis nahezu unmöglich macht. Besonderer Skandal: Während die einen - ehemaligen - Wildplakatierer mit der Firma Kultur:Plakat unter tatkräftiger Hilfe der Stadt Wien und der Gewista eine Monopolstellung erhielten, werden andere im Doppelpass von Gewista und Stadt kriminalisiert. Wir fordern daher, dass die Anzeige der Stadt Wien gegen den Unternehmer Peter Fuchs sofort zurück genommen wird und statt dessen endlich die seit beinahe einem Jahr verweigerten Gespräch für eine faire Lösung für den Wiener Markt für die Ankündigung von Kulturveranstaltungen aufgenommen werden. Erste Reaktionen darauf lassen aber vermuten, dass die Stadt Wien weiter auf stur schalten wird, man ist nach wie vor nicht bereit, sich mit den betroffenen Unternehmen und Kulturinitiativen an einen Tisch zu setzen.
Eine detaillierte Dokumentation dieser Geschichte kommunaler Ignoranz findet sich auf der Website des Vereins Freies Plakat.

2. Morgen, Donnerstag: Euroforum Communication mit Berichten über die Kommunikationsmärkte in Bulgarien, Rumänien und Moldawien. Die Vernetzung österreichischer Werbefirmen mit Partnern in CEE-Ländern ist mir seit Jahren ein Anliegen. Es ist mir gelungen, mit dem Fachverband Werbung und Marktkommunikation als erste Dienstleistungsbranche kontinuierliche Aktivitäten im Rahmen der go-international-Initiative von WKO und Wirtschaftsministerium zu setzen. Gemeinsam mit der AWO, der Außenwirtschaftsorganisation der WKO dokumentiert der Fachverband einen CEE-Werbemarkt nach dem anderen. Die Initiative war nicht ganz einfach durchzusetzen, hatte doch der Fachverbandsausschuss zu Beginn kein Einsehen in die Notwendigkeit solch einer Initiative. Ich bin jedoch fest überzeugt, dass nur eine europäische Perspektive den Standort Österreich nachhaltig absichern kann. Das geschieht aber nicht durch schöne Sonntagsreden zu Feiertagen, sondern durch konkrete Projekte im Rahmen einer nachhaltigen Strategie. Deshalb runden wir die Informationsangebote in Zusammenarbeit mit der Wiener Fachgruppe durch konkrete Veranstaltungen ab, in deren Rahmen interessierte Firmen aus Österreich mit potentiellen Partnern aus den Ländern Zentral- und Osteuropas ins Gespräch und ins Geschäft kommen können. Die Veranstaltung morgen ist ausgebucht, ein schöner Beleg für die Nachfrage nach solchen Aktivitäten. Und eine Bestätigung dafür, dass man der xenophoben Stimmung, die Österreich leider viel zu sehr prägt, mit ganz konkreten Beiträgen auch positive Ansaätze verfolgen und zum Erfolg führen kann.

Montag, Oktober 13, 2008

Golden Drum

Nun - bevor ich weitermache, Stück für Stück einzelne Spots und Eindrücke aus Portoroz zu verarbeiten, endlich auch ein kurzes zusammenfassendes Statement.
2008 präsentierte sich das Festival im Vergleich zum Vorjahr etwas weniger aufwändig organisiert. Die Qualität der Beiträge war unverändert hoch, bei den Präsentationen im Rahmen des begleitenden Kongresses setzten die Veranstalter diesmal jedoch verstärkt auf Agentur- bzw. Network-Präsentationen, weniger auf Network-übergreifende Panels. Dennoch gab es viele interessante Vorträge zu hören und gute Werbung zu sehen. Österreichische Beiträge schnitten auch heuer wieder sehr gut ab. Unter den Top 5 Agenturen landeten gleich zwei Agenturen aus Österreich, Demner, Melicek, Bergmann an vierter, Lowe GGK an fünfter Stelle. Was mich besonders freut: Die Agentur Sery aus Linz (Angelika Sery ist Obfrau der Fachgruppe Werbung OÖ und Mitglied im Fachverbandsausschuss) gewann mit dem Sujet "Permanent Marker" eine Golden Drum in der Kategorie OpenAd Big Idea Competition.
Weniger erfreulich das eher verhaltene Interesse aus Österreich, was den Festivalbesuch und - vor allem - die Presse betrifft. Gerade ein einziger Journalist aus Österreich hatte sich nach Portoroz "verirrt", die gesamte österreichische Fachpresse glänzte beim größten Werbefestival für die CEE-Region und damit einem der wichtigsten Werbeevents für Österreich durch Abwesenheit. Auch viele österreichische Preisträger ließen sich die Preise von anderen (mehr oder minder zufällig anwesenden) Festivalbesuchern nach Österreich mitbringen. Dass es aber prämierte Agenturen nicht Wert finden, bei der Gala zu erscheinen und ihre Auszeichnung selbst abzuholen, hat für viel Kopfschütteln gesorgt. Die Abwesenheit der österreichischen Fachpresse (aus anderen Ländern kamen ganze Delegationen angereist) wurde ebenfalls mit Verwunderung registriert. Kein anderes Land (es kamen Teilnehmer aus 38 Ländern) hat dem Festival so die kalte Schulter gezeigt.
Jene Österreicher hingegen, die ich vor Ort traf, freuten sich über die Möglichkeit, gute Kontakte zu knüpfen. Kontakte, die sich bei jenen Firmen, die schon öfters da waren, durchaus in wachsendem wirtschaftlichen Erfolg in den dynamischen Märkten der EU-Beitrittsländer niederschlägt.

Wer Versäumtes nun nachholen will: Alle Preisträger des Festivals sind hier nachzulesen und zu sehen.

Fast Driver

Draft FCB Kobza holte in Portoroz eine Silver Drum für den Spot Fast Driver im Auftrag des Kuratoriums für Verkehrssicherheit. Wenige Stunden später erhielt das Thema durch den tödlichen Unfall Jörg Haiders unheimliche Aktualität. Ich habe seither lange überlegt, ob ich diesen Zusammenhang überhaupt posten soll. Es gibt sicher wesentlich wichtigere Dinge, die nun abzuhandeln sind. Und ich hoffe, es wird mir auch von niemandem als Pietätlosigkeit ausgelegt, so ist es nämlich sicher nicht gemeint. Aber - neben all den anderen Dingen - der Spot, der mir davor schon unter die Haut ging, fällt mir seither ständig ein.

Sonntag, Oktober 12, 2008

Wind, useful

Der TV-Spot des deutschen Windenergie-Unternehmens Epuron konnte zwar am Wettbewerb in Portoroz nicht teilnehmen, der Film der Hamburger Agentur Nordpol fand aber dennoch sein Publikum. Durch zahlreiche Preise (Gold in Cannes, beim ADC, in New York und Montreux) ausgezeichnet, präsentierte ihn Donald Gunn in seiner Präsentation als einen Beitrag "we will not forget from 2008". Und Julian Boulding präsentierte Nordpol als eine der besten Agenturen in seinem Network unabhängiger Agenturen, thenetworkone.
Ich suche ihn hier jedoch auch und vor allem deswegen aus, weil er sich dem Thema Windenergie von völlig anderer, überraschender Seite nähert, sein Publikum berührt und einer sonst sperrigen, mit vielen Zahlen und Öko-Argumenten präsentierten Sache eine emotionale Dimension verleiht. Werbung, wie sie sein soll.

Patagonia - Footprint

Ich hätte nicht unbedingt erwartet, vom Golden Drum-Festival Ideen für Umweltschutz mitzunehmen. Doch Paul Kemp-Robertson vom Contagious Magazine brachte ein Beispiel für innovatives Marketing, das meine beiden Leidenschaften - nachhaltige Wirtschaft und gutes Marketing - vereint:
Patagonia, amerikanischer Hersteller von Outdoor-Kleidung, hat die bisher wahrscheinlich kompletteste Umsetzung des Footprint-Gedankens in seinem Marketing. Auf der Website ist zu jedem Produkt jeder Produktionsschritt genau dokumentiert. Patagonia nimmt das Interesse seiner Kunden (genauzu wissen, was man am Leib trägt) ernst wie meines Wissens bisher kein anderer Anbieter am Markt - und hat Erfolg damit.

Mittwoch, Oktober 08, 2008

Google-Solar

Günter Strobl macht am Ökoenergie-Blog auf Google aufmerksam. Auf dem Dach der Konzernzentrale sind 1,5 MW Solarpanele installiert. Mit Bild in Google-Earth. Schön anzusehen.

Dienstag, Oktober 07, 2008

Sammel-Posting

Nein, ich hab den Blog nicht aufgegeben, nur hatte ich einfach keine Zeit, die letzten zwei Wochen. Inzwischen ist so viel passiert, dass ich gar nicht weiß, wo anfangen. Also "delegiere" ich.
Zum Wahlergebnis wurde schon jede Menge geschrieben. Nur ein Satz: Begeistert bin ich nicht, überrascht allerdings auch nicht. Schon am 29. September hat Helge auf seinem Blog eine lesenswerte Analyse zum Abschneiden der Grünen geliefert, die ich hier nachreiche.
Anschliessen möchte ich mich auch dem Dank an Alexander van der Bellen, da hat mir Christoph Chorherr aus der Seele gesprochen.
Von den Tagen vor der Wahl - eigentlich wollte ich ja noch mehr über die Medienmesse berichten - nur so viel: Während manche Aussteller sich über mangelnden Zulauf beklagten, hatten wir drei Tage lang volles Haus. Danke an unsere Mitaussteller Die Graphische, Fachhochschule St. Pölten, Universitätslehrgang Werbung und Verkauf, Werbeakademie sowie die Medienbeobachter/Firma Observer und das Marktforschungsinstitut Mindtake. Auch die Zusammenarbeit mit dem Fachverband Telekom, mit dem wir unsere Medienpolitischen Forderungen vorstellten und mit der AWO, die Marktreports über die Kommunikationsmärkte in Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien präsentierte, war sehr positiv, ich freu mich auf künftige Kooperation. Und der Workshop, den wir mit der EACA zum Thema verantwortungsvolle Werbung am Beispiel Alkoholwerbung ausrichteten - immerhin eine Europapremiere - hat ebenfalls sehr positives Echo ausgelöst. (Eigentlich kein Wunder, dass ich keine Zeit mehr fand, über all die Aktivitäten zu berichten.)
Morgen geht es nach Portoroz, zum Golden Drum Festival. Ich freu mich auf gute Werbung aus ca. 40 europäischen Ländern - und nehme mir vor, künftig wieder regelmäßiger zu posten.

Dienstag, September 23, 2008

Medienmesse 1

Mittwoch beginnt die Medienmesse, der Fachverband ist wieder mit einem Messestand vertreten. Besonders freut mich, dass wir wieder Ausbildungsinstitutionen mit dabei haben. Die FH St. Pölten, die Wiener Werbeakademie, die Graphische und der Lehrgang für Werbung und Verkauf der WU Wien präsentieren sich und ihre Arbeit. Dabei haben sie sich einiges für die nächsten drei Tage einfallen lassen. Man darf gespannt sein.
Seitens des Fachverbandes wird der Donnerstag der wichtigste Tag mit intensivem Programm. Wir präsentieren die Forderungen an die künftige Bundesregierung (dazu haben sich Vertreter der meisten Parlamentsparteien - bis auf die SPÖ - angesagt), werfen einen Blick auf die Werbemärkte vor unserer Haustür und diskutieren das Thema Selbstregulierung in der Werbung und verantwortungsbewusste Werbung (am Beispiel Alkohol) in Zusammenarbeit mit dem europäischen Dachverband EACA.
Eine Übersicht über das Programm hier. Weitere Berichte folgen in den nächsten Tagen.

Sonntag, September 21, 2008

Öko-Film 2

Es sind eine Reihe von Beiträgen zusammen gekommen beim Öko-Film-Wettbewerb von OKTO und der Ökostrom AG. Die Top 10 sind bereits in der Online-Auslage zu sehen. Der Sieger wird am 9. Oktober im Rahmen des großen Finales im WUK gekührt. Neben den Filmen gibt es Live Acts (Savoir Vivre, Rauherz) sowie an den Turntables DJ Christian Schachinger.

Mittwoch, September 17, 2008

Internationale Kooperation macht erfolgreich

Ich sag es ja schon immer: Interkulturelle Zusammenarbeit fördert die Kompetenz und macht erfolgreich. Eine Studie hat das nun für den Filmsektor nachgewiesen. Internationale Koproduktionen reüssieren besser am Markt. Details dazu findet man hier.